Seit Wochen ist es heiß, die Sonne scheint und Regen ist weit und breit kaum in Sicht. Was wir hier in Mittelbaden gerade erleben, ist auch in vielen Teilen Europas Realität: Hitze und Trockenheit setzen Böden, Natur und Landwirtschaft zunehmend zu.
Auch für unsere Kulturen ist das eine echte Herausforderung. Ohne zusätzliche Bewässerung wäre der Anbau vieler Gemüsesorten derzeit kaum möglich. Deshalb versorgen wir unsere Pflanzen regelmäßig mit Wasser. Dafür sammeln wir normalerweise Regenwasser von unseren Gewächshausflächen. Doch nach den vielen trockenen Wochen reichen die Mengen nicht aus. Deshalb nutzen wir zusätzlich gefiltertes Brunnenwasser, das über einen Aktivkohlefilter aufbereitet wird. Da aber auch damit der aktuelle Bedarf nicht vollständig gedeckt werden kann, ergänzen wir die Bewässerung derzeit mit Wasser aus dem öffentlichen Netz.
"Für unsere Pflanzen bedeutet diese anhaltende Trockenheit viel Stress. Von Jahr zu Jahr leiden sie mehr unter der Hitze. Deshalb ist es umso wichtiger, ihre Entwicklung genau im Blick zu behalten und sie bedarfsgerecht mit Wasser zu versorgen.", erklärt Christoph. Denn am Ende geht es darum, ihnen auch unter diesen schwierigen Bedingungen gute Wachstumsbedingungen zu schaffen – und damit eine gesunde Ernte zu ermöglichen.