Auf den Feldern fühlen sich Spitzkohl, Wirsing, Rotkohl und Co. schon richtig wohl. Aber nicht nur die vor wenigen Wochen gesetzten Kohl-Jungpflanzen wachsen prächtig, auch die ersten Beikräuter lassen sich bereits blicken. Im Demeter-Landbau ist das nichts Ungewöhnliches. Durch den konsequenten Verzicht auf Herbizide wächst hier alles auf natürliche Weise und die Unkräuter zeigen sich schon früh.
Damit die Jungpflanzen genug Platz, Licht und Nährstoffe bekommen, müssen diese jedoch regelmäßig entfernt werden. Und dazu braucht es nicht nur Maschinen, sondern auch Handarbeit. Zunächst wird das Vlies von den Beeten genommen, anschließend fährt ein Geräteträger mit Hacke die Reihen ab. Aber das alleine reicht noch nicht. Auch Gärtner, Azubi und Praktikant packen mit an und befreien die Erde zwischen den Pflänzchen mit viel Sorgfalt von unerwünschten Mitbewohnern. So sorgen sie dafür, dass aus den kleinen Pflänzchen kräftige Kohlköpfe werden, die später auf Deinem Teller landen.