Frankreich und Käse, das gehört einfach zusammen! Von cremig-mild bis kräftig-würzig reicht die Vielfalt der französischen Käsekultur. Viele Spezialitäten werden seit Generationen nach traditionellen Verfahren hergestellt und haben ihre ganz eigene Geschichte. Wusstest Du zum Beispiel, dass der Reblochon seinen Namen einem kleinen Trick der Bauern beim Melken verdankt? Diese vier französischen Spezialitäten nehmen Dich auf unserer Tour de Kas mit in die Welt des französischen Käsehandwerks:
Saint-Nectaire AOP
Seinen unverwechselbaren Charakter entwickelt der Saint-Nectaire während der Reifung auf Roggenstroh und Fichtenholzbrettern. Dabei entsteht ein aromareicher Käse mit fein-herben Noten, gerösteter Nuss und einer spannenden Aromenvielfalt. Seine Naturrinde darfst Du übrigens mitessen.
Reblochon de Savoie AOP
Ein kleiner Trick mit köstlichem Ergebnis: Früher warteten die Bauern, bis der Grundherr den Hof verlassen hatte, und melkten ihre Kühe dann ein zweites Mal. Die besonders fettreiche Milch aus diesem zweiten Melkgang wurde zur Grundlage des Reblochon. Heute begeistert der cremige Käse mit seinem milchig-süßen Geschmack und einer feinen Haselnussnote.
Comté AOP
Aprikose, Vanille und Haselnuss: Beim Comté treffen fruchtige und süßlich-nussige Aromen aufeinander. Je nach Jahreszeit entwickelt der französische Rohmilch-Bergkäse einen etwas anderen Charakter. Traditionell im Kupferkessel hergestellt, ist er ein vielseitiger Begleiter für die Käseplatte und die warme Küche.
Bleu d’Auvergne AOP
Wer Blauschimmelkäse mag, kommt hier auf seine Kosten: Der Bleu d’Auvergne verbindet ein kräftiges Blauschimmelaroma mit feinen salzigen Noten und einer leichten Süße. Dabei ist er angenehm buttrig und zartschmelzend. Seine Rinde darf mitgegessen werden.
Reise mit uns nach Frankreich und entdecke die vierte Etappe unserer Tour de Kas!