Viele von uns orientieren sich beim Lebensmitteleinkauf zunächst am Preis. Doch wusstest Du, dass dieser oft nur einen Teil der Geschichte erzählt? So entstehen in der konventionellen Landwirtschaft viele Folgekosten, die nicht an der Kasse bezahlt werden – etwa durch belastetes Trinkwasser, Umweltschäden oder den Verlust von Artenvielfalt. Diese Kosten tragen wir später alle gemeinsam, über öffentliche Haushalte und das Gesundheitssystem.
Fachleute sprechen hier von den sogenannten True Costs, den „wahren Kosten“ von Lebensmitteln. Studien zeigen: Würden diese Schäden ehrlich mit eingerechnet, wären viele konventionelle Produkte deutlich teurer.
Der ökologische Landbau geht von Anfang an einen anderen Weg. Er schützt Böden und Wasser, verzichtet auf chemisch-synthetische Pestizide und arbeitet im Einklang mit natürlichen Kreisläufen. Umwelt- und Ressourcenschutz sind hier kein Extra, sondern fester Bestandteil – und damit bereits im Preis enthalten.
Bio ist daher nicht teurer, sondern fairer kalkuliert.