Was Lebensmittel wirklich kosten – und wer den Preis zahlt

Viele von uns orientieren sich beim Lebensmitteleinkauf zunächst am Preis. Doch wusstest Du, dass dieser oft nur einen Teil der Geschichte erzählt? So entstehen in der konventionellen Landwirtschaft viele Folgekosten, die nicht an der Kasse bezahlt werden – etwa durch belastetes Trinkwasser, Umweltschäden oder den Verlust von Artenvielfalt. Diese Kosten tragen wir später alle gemeinsam, über öffentliche Haushalte und das Gesundheitssystem.

Fachleute sprechen hier von den sogenannten True Costs, den „wahren Kosten“ von Lebensmitteln. Studien zeigen: Würden diese Schäden ehrlich mit eingerechnet, wären viele konventionelle Produkte deutlich teurer.

Der ökologische Landbau geht von Anfang an einen anderen Weg. Er schützt Böden und Wasser, verzichtet auf chemisch-synthetische Pestizide und arbeitet im Einklang mit natürlichen Kreisläufen. Umwelt- und Ressourcenschutz sind hier kein Extra, sondern fester Bestandteil – und damit bereits im Preis enthalten.

Bio ist daher nicht teurer, sondern fairer kalkuliert.

Tofu: Protein-Wunder aus der Region

Bist Du Team Tofu? Wir definitiv – und das hat viele Gründe.

Tofu aus Sojabohnen lässt sich nicht nur super vielseitig in der Küche verwenden, sondern liefert auch hochwertiges pflanzliches Eiweiß, das in der Herstellung weniger Ressourcen als tierische Produkte benötigt. Gleichzeitig versorgt er Deinen Körper mit wertvollen Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Magnesium.

Wenn Du Dich für Bio-Tofu entscheidest, stammen die Sojabohnen häufig aus Deutschland. Das bedeutet: klare Herkunft, kurze Transportwege, keine Gentechnik und keine chemisch-synthetischen Pestizide. Und Da das ist gut für Umwelt, Mensch und Natur.

Unser Tipp: Probiere verschiedene Tofusorten aus. Ob Naturtofu, Räuchertofu, Seidentofu oder aromatisierte Varianten – die Vielfalt ist so groß, dass Dein persönlicher Favorit garantiert  dabei ist.

Produkt der Woche

Dürfen wir vorstellen: die Shoyu Sojasauce von Arche Naturküche.

Die natürlich fermentierte Sojasauce aus Sojabohnen und Weizen wird traditionell in einer japanischen Manufaktur hergestellt und darf in keiner Küche fehlen. Mild-würzig und vielseitig, eignet sie sich ideal für Gemüsegerichte, Suppen, Dressings, Dips oder zum Nachwürzen direkt am Tisch.

Tipp: Den vollen Geschmack erhältst Du, wenn Du das Shoyu erst am Ende der Garzeit zugibst.

Lust, auszuprobieren? Dann einfach in Deine Biokiste packen.

Rezept der Woche

Wirsing-Pastinaken-Eintopf

Deckers Biokiste
Christoph Decker und 
Leonie Schittenhelm eGbR
Am Bollgraben 11
76534 Baden-Baden
Telefon 07223 8062230
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DE-ÖKO-022
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